Parkbesucher

Heute im Idyll. Unmittelbar neben unserem Grundstück ist die Kuhweide mit dem idyllisch-romantischen Blick ins Trebeltal. Die ist gut eingezäunt, so dass die Rindviecher dort ihres machen können und wir im Gutspark unseres. Heute hatte allerdings ein Jungbulle einen Ausgang entdeckt und erfreute sich am grüneren Gras im Park. Nach meiner Nacricht, der kleine möchte nach Hause, erschien bald der Bauer auf seinem Mountainbike und der kleine flitzte nur so zurück zu den Mädels.

Nach Nirgendwo

Der Kauf eines alten DDR-Dachfensters, das als Ersatzteil gebraucht wird, ließ uns heute eine gute halbe Stunde in einen Ort mit dem gut oder nicht gut auszusprechenden Namen Gnevezow fahren. Offensichtlich ein Ortsname slawischer Herkunft, wie so oft im großen Garten hinter dem Meer. Und auch ein Ort, in den man hinwollen muss und durch den man nicht zufällig durchfährt. Alles fein, das Bild beschreibt die Landschaft ganz gut. Von hier gibt es einen Weg ins Nirgendwo. In der Regel erfährt man durch derlei Straßenschilder, dass man ab jetzt den einen Ort verlässt und wo es weiter hingeht. Hier geht es nur weiter geradeaus. Wohin? Irgendwo hin. Vielleicht ins Nirgendwo. — Getestet haben wir es nicht, neugierig waren wir heute auch nicht.

Dorfdinge

Dorfdinge: Der Papiermüll wird abholt. Roboterhaft werden die zwei Tonnen mit einem Greifer von ihrem Standort abgeholt, ausgeleert und zurückgesetzt. Das klappt unter anderem so gut, weil alle hier ihre Tonnen schön positionieren, damit das Auto gut daneben fahren kann. Und während ich dieses schreibe, ertönt schon das Bollern der leeren Plastiktonnen. Die Nachbarn haben es wohl mitgekriegt, dass die jetzt leer sind und schieben sie zurück. — Wir warten jetzt auf die Hupe des Bäckerautos.